Vereinssatzung

§ 1 Der Verein führt den Namen Sportverein „Glückauf“ Pegnitz e. V. Er hat seinen Sitz in 91257 Pegnitz / Oberfranken und ist im Vereinsregister eingetragen.

 

§ 2 Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports sowie die Förderung des Faschings. Der Satzungszweck wird erreicht durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen, insbesondere die Abhaltung von geordneten Turn-, Sport- und Spielübungen sowie die Förderung des Gardetanzes und des Faschingswesens durch geordneten Übungsbetrieb und Aufführungen.

 

§ 3 Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins Fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstig werden. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

 

§ 4 Mitgliedschaft:

Die Zahl der Mitglieder ist unbegrenzt. Mitglied kann jeder werden, der schriftlich um die Aufnahme nachsucht.

Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Lehnt dieser den Aufnahmeantrag ab, so steht dem Betroffenen die Berufung an den Vereinsausschuss zu. Dieser entscheidet endgültig.

 

Die Mitgliedschaft endet durch Austrittserklärung, Ausschluss und Tod.

 

Der schriftlich dem Verein zu erklärende Austritt ist jederzeit zum Ende des Geschäftsjahres (Kalenderjahr) möglich.

 

Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es in erheblicher Weise gegen den Vereinszweck verstößt, in sonstiger Weise sich grober und wiederholter Verstöße gegen die Vereinssatzung schuldig macht, oder seiner Beitragspflicht während eines Jahres trotz zweimaliger, schriftlicher Mahnung nicht nachkommt. Über den Ausschluss entscheidet der Vereinsausschuss. Gegen den Beschluss des Vereinsausschlusses steht dem Betroffenen binnen vier Wochen das Einspruchsrecht zur ordentlichen Mitgliederversammlung zu, die dann endgültig mit 2/3 Mehrheit entscheidet. Dem Mitglied ist vor dem Vereinsausschuss und bei Einspruch auch vor der ordentlichen Mitgliederversammlung, ausreichend Gelegenheit zur persönlichen Rechtfertigung zu geben. Alle Beschlüsse sind dem Betroffenen mittels eingeschriebenem Brief zuzustellen.

 

§ 5 Vereinsorgane sind:

der Vorstand

der Vereinsausschuss

die Mitgliederversammlung

 

§ 6 Der Vorstand besteht aus:

dem Vorsitzenden und

2 gleichberechtigten 2. Vorsitzenden

 

Diese drei Vorstände bilden den Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Der 1. Vorsitzende ist allein vertretungsberechtigt, die beiden 2. Vorsitzenden vertreten gemeinsam. Der Vorstand wird jeweils auf die Dauer von zwei Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt und bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Scheidet ein Mitglied der Vorstandes vor Ablauf der Amtsperiode aus, so ist vom Vereinsausschuss innerhalb von 21 Tagen ein neues Vorstandsmitglied für die Restzeit hinzu zu wählen. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung. Er darf im übrigen Geschäfte bis zu einem Betrag von 766,94 EUR im Einzelfall, ausgenommen Grundstücksgeschäfte jeglicher Art, einschließlich der Aufnahme von Belastungen ausführen. Im übrigen bedarf der Vorstand der vorherigen Zustimmung des Vereinsausschusses oder wenn dieser eine Entscheidung ablehnt, der vorherigen Zustimmung der Mitgliederversammlung. Eine Vorstandssitzung kann von jedem Vorstandsmitglied einberufen werden. Einer vorherigen Mitteilung des Beschlussgegenstandes bedarf es nicht.

 

§ 7 Der Vereinsausschuss besteht aus:

den Vorstandsmitgliedern

dem Schriftführer

dem Kassierer

den Leitern der einzelnen Abteilungen

sowie den überfachlichen Spiel-, Jugend- und Schülerleitern.

 

Der Vereinsausschuss hat in allen nicht der Mitgliederversammlung oder einem anderen Vereinsorgan zugewiesenen Aufgaben die maßgebliche Beschlussfassung. Diese Beschlüsse sind für den Vorstand bindend. Der Vereinsausschuss kann alle Angelegenheiten, auch solche über die er endgültig beschließen könnte, der Mitgliederversammlung unterbreiten. Jederzeit die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschließen.

 

§ 8 Die mit einem Ehrenamt betreuten haben nur Ersatzanspruch für tatsächliche erfolgte Auslagen. Keine Person darf nur Ausgaben, die dem Satzungszweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßige hohe Vergünstigungen bedacht werden.

 

§ 9 Mitgliederversammlung:

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich satt. Wahlberechtigt und wählbar sind alle Mitglieder, die am Tage der Versammlung das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Versammlung beschließt über den Vereinsbeitrag, die Entlastung des Vorstandes, die Wahl des Vorstandes, die Entlastung und Wahl der Vereinsausschussbeiräte, über Satzungsänderungen, sowie über alle Punkte, die Gegenstand der Tagesordnung sind. Die Mitglieder Versammlung bestimmt jeweils für 2 Jahre einen zweiköpfigen Prüfungsausschuss, der die Kassenprüfung übernimmt und der Versammlung Bericht erstattet. Die Einladung zur Jahreshauptversammlung erfolgt durch Aushang in den Vereinsräumen, Loheplatz 3, 91257 Pegnitz. Die Einladung muss mindestens 1 Woche vor der sattfindenden Versammlung erfolgen. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig. Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit, soweit die Satzung oder das Gesetz nicht anderes bestimmen. Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen. Diese ist vom Sitzungsleiter und einem Mitglied des Vereinsausschusses zu unterzeichnen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf verlangen von 1/5 aller Mitglieder oder auf Beschluss des Vereinsausschusses einzuberufen.

 

§ 10 Für die im Verein betriebenen Sportarten können Abteilungen mit Genehmigung des Vereinsausschusses gebildet werden. Den Abteilungen steht nach Maßgabe der Beschlüsse des Vereinsausschusses das Recht zu, in ihrem eigenen sportlichen Bereich tätig zu sein. Die Abteilungen können kein eigenes Vermögen bilden.

 

§ 11 Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Alle Einnahmen (Aufnahmegebühr, Mitgliedsbeiträge, Spenden, Zuschüsse und etwaige Gewinne) dürfen nur zu Erreichung des satzungsmäßigen Zwecks und zur Erhaltung der Gemeinnützigkeit verwendet werden. Ausscheidende Mitglieder haben keinerlei Ansprüche auf das Vereinsvermögen.

 

§ 12 Jedes Mitglied ist zur Zahlung der Aufnahmegebühr und des Beitrages verpflichtet. Über die Höhe und die Fälligkeit dieser Geldbeträge beschließt die ordentliche Hauptversammlung.

 

§ 13 Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck, mit einer vierwöchigen Frist einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. In dieser Versammlung müssen 4/5 der Mitglieder anwesend sein. Zur Beschlussfassung ist eine 3/4 Stimmenmehrheit erforderlich. Kommt eine Beschlussfassung nicht zustande, so ist innerhalb von 14 Tagen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist. In der gleichen Versammlung haben die Mitglieder die Liquidatoren zu bestellen, die dann die laufenden Geschäfte und das Vereinsinventar in Geld umzusetzen haben. Das nach Auflösung, Aufhebung oder Wegfall seines bisherigen Zweckes verbleibende Vermögen, ist der Stadt Pegnitz mit der Maßgabe zu überweisen, es wiederum unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne der Satzung zu verwenden.

 

Beschlüsse über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins sind dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen. Satzungsänderungen, welche die in § 3 genannten gemeinnützigen Zwecke betreffen, bedürfen der Einwilligung des zuständigen Finanzamtes

 

Pegnitz, den 18.06.2010